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Oxidation in den Zellen: Wie gefährlich ist der Vorgang?

Oxidation ist die Grundlage vieler Stoffwechselprozesse in unserem Körper. Während des Vorgangs entstehen allerdings Abfallprodukte in Form von freien Radikalen. Werden es zu viele, kann Oxidation in den Zellen zu verschiedenen Problemen führen.

Was ist Oxidation?  

Metall rostet, Öl wird ranzig und dein angeschnittener Apfel verfärbt sich braun: Der Auslöser dieser Prozesse ist Sauerstoff. Trifft Sauerstoff auf bestimmte andere Moleküle, kommt es zu einer chemischen Reaktion – der Oxidation. Wissenschaftlich betrachtet steht der Begriff Oxidation für einen Vorgang, bei dem ein oder mehrere Elektronen von einer chemischen Verbindung auf eine andere übergehen.

Gleichzeitig mit der Oxidation kommt es immer zu einer sogenannten Redox-Reaktion: Ein Molekül gibt ein Elektron ab, ein anderes gewinnt eines hinzu. Das sogenannte Oxidationsmittel ist die Substanz, die den Vorgang auslöst und die Elektronen erhält. Der Stoff, der die Elektronen abgibt, wird als Reduktionsmittel bezeichnet. Letzteres oxidiert – es wird also durch die Reaktion der beiden Stoffe beschädigt.

Oxidation der Zellen im Körper

Oxidation ist ein normaler und wichtiger Teil der Stoffwechselprozesse in unserem Körper: Zum Beispiel bei der Glykolyse, bei der der Körper Energie aus unserer Nahrung gewinnt. Kohlenhydrate werden dabei in ihre Einzelteile aufgespalten – nämlich in Glukose- und Fruktose-Moleküle. Glukose ist der wichtigste Energielieferant für unser Gehirn und unsere Muskeln. Damit unser Organismus die Glukose aus der Nahrung nutzen kann, müssen die Kohlenhydrate zunächst oxidieren. 

Außerdem ist Oxidation die Grundlage für viele andere Verarbeitungsprozesse: Der Körper braucht sie zum Abbau von Alkohol, bei der Umwandlung von Fettsäuren und auch, um Aminosäuren und Carbonsäuren nutzbar zu machen.

Zellatmung: Oxidation und die Mitochondrien

Sauerstoff ist für uns Menschen lebensnotwendig. Unsere Zellen nutzen den Sauerstoff aus der Atmung, um Energie zu produzieren: Wenn bei der Oxidation ein Elektron von einem Molekül abgetrennt wird, setzt das Energie frei.

Der Abbauvorgang von Brennstoffen in den Zellen, der der Energiegewinnung dient, heißt auch Zellatmung oder innere Atmung. Das Gegenstück dazu bildet die äußere Atmung, bei der du Gas (in Form von Luft) ein- und ausatmest. Zur Zellatmung gehören verschiedene biochemische Prozesse, die sich vor allem in den Mitochondrien – den Kraftwerken unserer Zellen – abspielen.

Die Mitochondrien produzieren den Stoff Adenosintriphosphat (ATP). Er dient unserem Körper als zentraler Energielieferant. Die Oxidationskette in der Membran, dem Plasma und dem Cytoplasma der Mitochondrien ist die Grundlage für die Synthetisierung von ATP und damit essenziell für unser Überleben.

Wann ist Zelloxidation schädlich?

Bei allen Oxidationsvorgängen entstehen neben ATP auch Abfallstoffe, der sogenannte Oxidationsmüll. Dieser steht im Verdacht, die Alterung der Zellen zu beschleunigen und verschiedene Krankheiten zu begünstigen.

Oxidationsmüll besteht aus den sogenannten freien Radikalen. Darunter versteht man besonders reaktionsfreudige chemische Verbindungen. Da ihnen ein Elektron fehlt, sind sie aggressiv auf der Suche nach anderen Molekülen. Sobald sie auf eines treffen, entreißen sie ihm ein Elektron. Auf diese Weise kommt es zu einer Kettenreaktion, bei der ständig neue freie Radikale entstehen.

Oxidativer Stress und freie Radikale

Falls dir der Ausdruck freie Radikale bisher noch nicht begegnet ist, findest du in unserem Blogbeitrag zusätzliche Informationen zum Thema. Eine gewisse Anzahl an freien Radikalen im Körper ist normal. Sie unterstützen sogar das Immunsystem, indem sie Keime und körperfremde Substanzen unschädlich machen. Schwierig wird es jedoch, wenn es über längere Zeit einen Überschuss an freien Radikalen gibt. 

Stress für die Zellen

Idealerweise herrscht im Körper ein gesundes Gleichgewicht aus freien Radikalen und den Stoffen, die der Körper braucht, um sie in Schach zu halten. Ein ungesunder Lebensstil und verschiedene äußere Einflüsse können aber dazu führen, dass die freien Radikale Überhand nehmen. Schafft der Körper es nicht mehr, die Situation zu kontrollieren, kann das gefährlich werden: Man spricht von oxidativem Stress.

Wenn ein freies Radikal einer gesunden Zelle ein Elektron entreißt, wird diese beschädigt. Die Zelle kann dann nicht mehr optimal funktionieren. Besonders kritisch wird es, wenn die DNA der Zelle angegriffen wird: Da Zellen sich ständig teilen und dadurch vermehren, werden die Schäden weitergegeben und breiten sich aus. Experten gehen davon aus, dass oxidativer Stress die natürliche Alterung beschleunigt, das Infektionsrisiko steigert und zu Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes, Arteriosklerose, Parkinson und Krebs führen kann.

Ursachen von oxidativem Stress

Im Alltag gibt es viele Faktoren, die den Anteil an freien Radikalen im Körper erhöhen können. Besonders schädlich sind Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und dauerhafte psychische Belastungen: Beim Abbau von Stresshormonen entstehen sehr viele freie Radikale.

Auch die folgenden Einflüsse verstärken die Oxidation in den Zellen:

  • Einseitige Ernährung und zu viele industriell verarbeitete Lebensmittel
  • Abgase und Schadstoffe in der Luft
  • Sehr hohe körperliche Belastung durch Sport
  • UV- oder radioaktive Strahlung
  • Pestizide und andere Chemikalien
  • Schadstoffe im Haus, in Reinigungsmitteln oder in Kosmetik

So reduzierst du oxidativen Stress

Ganz vermeiden kannst du oxidativen Stress nicht. Da freie Radikale auch wichtige Funktionen erfüllen, wäre das auch gar nicht sinnvoll. Die Welt, in der wir leben, und der stressige moderne Alltag führen jedoch oft zu einem Ungleichgewicht. Wenn du deinen Körper beim Neutralisieren von freien Radikalen unterstützen möchtest, kannst du an verschiedenen Punkten ansetzen.

Gesünder leben 

Unter normalen Bedingungen hält unser Körper die freien Radikale mithilfe von Enzymen in Schach. Das funktioniert allerdings nur bis zu einem gewissen Grad: Werden es zu viele, kommt er nicht mehr dagegen an. Am besten ist es, wenn du dafür sorgst, dass der oxidative Stress auf einem niedrigen Level bleibt. Das erreichst du, indem du für viel moderate Bewegung und frische Luft sorgst und nach Möglichkeit Stress und Schadstoffe in deiner Umgebung vermeidest.

Antioxidantien: Diese Vitalstoffe können helfen

Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit. Aus Lebensmitteln gewinnt der Körper die Nähr- und Vitalstoffe, die er braucht, um die Oxidation in den Zellen zu kontrollieren. Eine Schlüsselfunktion gegen freie Radikale haben Antioxidantien: Diese Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe gelten als äußerst effektiv im Kampf gegen zu viele freie Radikale. Am besten führst du sie über Lebensmittel zu, wie zum Beispiel über frische Beeren, Kräuter und Gemüse sowie Nüsse, Saaten und naturbelassene Fette. Ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel kann dir zusätzlich helfen, deinen Bedarf zu decken.

Fazit: So schützt du dich vor Oxidation in deinen Zellen 

Durch einen Überschuss an freien Radikalen kann es zu übermäßiger Oxidation in deinen Zellen kommen. Es gibt viele Hinweise darauf, dass diese Prozesse dich früher und schneller altern lassen – oder sogar zu ernsthaften Krankheiten führen.

Mit einer vollwertigen Ernährung, einer guten Mischung aus regelmäßiger Bewegung und ausreichend Pausen und hochwertigen Vitalstoffen trägst du dazu bei, dass dein Körper die Kontrolle über die freien Radikale behält. Wenn du Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, sollten diese nur natürliche Stoffe beinhalten und deinem Körper eine hohe Bioverfügbarkeit bieten. NLT-Produkte erfüllen beide Kriterien – schau dich doch mal in unserem Shop um!

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